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Beobachtungsbericht vom 02.01.2019


Beobachter: Uwe

Uhrzeit: 19.40 - 22.00 Uhr

Beobachtungsort: Sternwarte Meckingsen


Ein überwiegend freier Himmel zeigte sich nach bewölkten Wochen. Zwischenzeitlich zogen hohe Wolken durch, die aber nur kurze Unterbrechungen bedingten. Auf jeden Fall war klar, dass der kleine APO sein First Light zu erleben hatte. Dazu wurden ein paar „Standards“ aus dem Messierkatalog herangezogen. Im Laufe des Abends und mit zunehmend besserer Dunkeladaption der Augen können die offenen Haufen im Fuhrmann und M35 in den Zwillingen als schwach-milchige Flecken mit dem freien Auge erkannt werden. Ein Indiz für die Himmelsqualität an diesem Abend.

 

Teleskop:  APO-Refraktor 90/600mm

 

M42 Gasnebel im Orion

Mit gut 2° (bzw. 1,5°) Gesichtsfeld zeigt sich der ganze Kernbereich des Nebels mit seinen flügelförmigen Ausläufern. Die zentrale Dunkelstruktur hebt sich deutlich ab. Vom Trapez sind auch bei 24x drei Sterne gut zu erkennen. Sehr schnell wird klar, dass ein dreilinsiger APO eine ausgezeichnete Abbildungsschärfe hat und sich die Sterne nadelfein abbilden; das gelingt dem Dobson in der Form nicht (Beugung durch die Fangspiegelspinne).

Vergrößerung: 24x und 40x  Filter: UHS-C

 

M45 Plejaden offener Sternhaufen im Stier

Das Siebengestirn passt vollständig in das Gesichtsfeld. Um die hellen Mitglieder sind die Gasnebel gut zu erkennen. Der Dobson zeigt das trotz seiner mehrfachen Öffnung nicht immer so ohne weiteres und scheint mehr von der Himmelsqualität abhängig zu sein. Der 10“er zeigt seine Qualitäten, wenn es „tiefer“ ins All hineingeht.

Ergänzend wird noch ein Blick in die Hyaden gewagt, was aber wenig spektakulär ist.

Vergrößerung: 24x und 40x  Filter: keine

 

M 35 Offener Sternhaufen in den Zwillingen

Ein schöner großer offener Haufen am Fuß der Zwillinge. Zahlreiche Haufenmitglieder heben sich ab, ich habe nicht explizit gezählt, aber rd. 3 Dutzend dürften das mind. gewesen sein, die sich im Weitfeldanblick darstellten. Einige Sternketten fallen auf, die diagonal zum Zentrum ähnlich gleich ausgerichtet sind.

Vergrößerung: 24x   Filter: keine

 

M 38 Offener Sternhaufen im Fuhrmann

Deutlich kleiner und weniger helle Haufenmitglieder als in M 35. Der Haufen wirkt im Vergleich lockerer, verteilter.

Vergrößerung: 24x und 40x  Filter: keine

 

M 31 Galaxie in der Andromeda

Bei gutem Himmel immer ein schöner Anblick. Das Zentrum hebt sich hell hervor, die Außenbereiche sind bis an den Rand des Gesichtsfeldes erkennbar. M110 zeigt sich am GF-Rand als blasse Aufhellung, etwa so groß wie der Kernbereich von M31. M32 wirkt wie ein diffuser, etwas verwaschener Stern oder eher diffus, rund mit sternförmiger Mitte. Bei dieser Vergrößerung ist M32 überraschend klein.

Vergrößerung: 24x   Filter: keine

 

Teleskop:  17" - Spiegelteleskop

 

M33 Galaxie im Dreieck

NGC 588, 595 und 604 Gasnebel in M33

Die Dreiecksgalaxie zeigt sich groß, flächig und zum Zentrum gut aufgehellt und füllt das Gesichtsfeld aus, Spiralarme vermag ich nicht eindeutig zu erkennen. Vor dem Zentrum sind 4-5 kleine Sterne sichtbar, ich vermute Vordergrundsterne und vermag nicht zu sagen, ob es aufgehellte Knoten im Zentrum sein können. Winfrieds Guide9 - Programm zeigt ebenfalls schwache Sterne vor/im Kerngebiet der Galaxie.

Gut sichtbar ist NGC 604 als Gasnebel (HII-Regionen) und Sternentstehungsgebiet in der Galaxie. NGC 588 wirkt kleiner und schwächer. NGC 595 ist an der Wahrnehmungsgrenze.

Vergrößerung: 95x und 150x  Filter: Deep-Sky

 

 

Legende:

Gx = Galaxie

OC = offener Sternhaufen (open cluster)

GC = Kugelsternhaufen (globular cluster)

Gn = Gasnebel

PN = Planetarischer Nebel

 

                                                                                                                                                                                                    

                                                                                                                

M33 Dreieck Galaxie mit NGC 588, 595 und 604. Der Pfeil weist auf einen Stern, der zu M33 gehört. Alle anderen Sterne sind Sterne unserer Milchstraße, sogenannte Vordergrundsterne.
Die Aufnahme wurde an der Sternwarte Meckingsen am 25.11.2016 mit dem PlaneWave CDK17 belichtet.
Belichtungszeit 600s, Filter CLS, Bildchip-Temperatur -20°C, Kamera Atik 11000.

Sternfreunde-Soest

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