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Beobachtungsbericht vom 16.01.2020

 

Beobachter: Uwe


Ort: Meine Terrasse

Uhrzeit:  18:00 Uhr


Teleskop: 90/600 Refraktor


Venus im Wassermann

Nach Feierabend stand die Venus noch hoch genug, um sie von der Terrasse aus zu beobachten. Da der Refraktor direkt aus dem Haus kam, hatte ich deutliches Tubus-Seeing, das sukzessive besser wurde. 120x am Refraktor ist schon nah an der empfohlenen, sinnvollen Maximalvergrößerung. 

Die Venus stellt sich im Gesichtsfeld (sofern man es mit dem Mond vergleichen will) „zunehmend“ dar. Ich hatte spontan einen Beleuchtungsgrad von ca. 60-70 % vermutet. Laut "Skysafari" waren es zum Zeitpunkt der Beobachtung 78 %.

Da die Venus im Laufe der nächsten Monate der Erde entgegenläuft, wird sie immer mehr zur Sichel.

Der Filter brachte ein wenig mehr Ruhe ins Bild und verminderte das Überstrahlen, obwohl er, nach meinem Geschmack, für den Refraktor ein bisschen zu dunkel war.

Vergrößerung:  40x, 80x, 120x   Filter: 80A Blau

 

Ort: Flugplatz Lohner Klei, Zum Hexenhügel


Uhrzeit:  21:00 - 23:30 Uhr


Teleskop: 10" Dobson f/5


C/2017 T2  Komet im Perseus

Ich habe zu meiner persönlichen Überraschung erfolglos nach dem Kometen gesucht. Ich meinte zeitweise eine ausgedehnte Aufhellung zu sehen, konnte sie aber bei 35x und 2° Gesichtsfeld nicht halten.

Trotz wiederholten zeitaufwendigen Absuchens des Gebietes, habe ich ihn offenbar übersehen, obwohl eine Helligkeit von 9,3mag angekündigt war.

Die Himmelsqualität war durchschnittlich: fst. ca. 5 mag (geschätzt in UMi und Aur). Die Lichtglocke über Soest war sehr deutlich. Gamma und Beta Pegasi waren bei 27° Höhe so eben noch zu erkennen (2,4mag bzw. 2,8mag).

Vergrößerung: 35x, 52x     Filter: keine

 

NGC 2129 OC in den Zwillingen

Bei 52x fielen zunächst 3 Sterne auf, die ein gleichseitiges, rechtwinkliges Dreieck bildeten. Bei den 125x zeigte sich rund ein Dutzend Mitglieder. Bei 156x verstärkte sich der Eindruck eines flockig, grießigen Hintergrundes.

In O-W Richtung fehlen im Haufen hellere Sterne, so dass die Anmutung einer Zweiteilung erscheint. Es ist ein hübscher Haufen, der als solcher prompt zu identifizieren ist (6,7mag) Lohnend, schön anzusehen!

Vergrößerung: 52x, 125x, 156x     Filter: keine

 

NGC 2266 OC in den Zwillingen

Dieser Haufen ist mit 9,5mag nicht so augenfällig. Bei indirektem Sehen fällt im Aufsuchokular aber eine dezente Aufhellung auf, die bei 125x 3-4 helle Sterne sowie einen dreieckigen, opaken Nebel zeigt. Die Spitze weist nach Nord. Bei indirektem Sehen fallen zahlreiche, nadelspitzenfeine Haufenmitglieder auf, die wie funkelnder Glitzer leuchten. Ebenfalls ein sehr lohnender Anblick, der sich erst bei einigem Verweilen am Okular erschließt.

Vergrößerung: 52x, 125x, 156x     Filter: keine


Legende:

Gx = Galaxie

OC = offener Sternhaufen (open cluster)

GC = Kugelsternhaufen (globular cluster)

Gn = Gasnebel

PN = Planetarischer Nebel

                                                                                                                                                                                                
                                                                                       

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