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Beobachtungsbericht vom 22.11.2017

 

Beobachter: Uwe

 



Ort: Sternwarte Meckingsen,  10" Dobson

Uranus

Hauptziel des Abends war für mich der Uranus, da ich ihn im vergangenen Jahr nicht „erwischt“ hatte. Warum ich ihn seinerzeit im 5“er nicht erkannt hatte wird im 10“er deutlich. Der Planet steht nach wie vor in den Fischen nahe dem Stern Omikron Pisces.

Selbst im Dobson bleibt der Planet bei 250x Vergrößerung eine verhältnismäßig kleine Scheibe. Das Gesichtsfeld beträgt in dieser Ansicht noch 0,27°. Ich habe den Planeten nicht in die Okularmitte genommen, um die nächstliegenden Umgebungssterne ins Gesichtsfeld zu nehmen. Rechts zwei Feldsterne. Neben dem Planeten konnte ich mittels indirektem Sehen sehr lichtschwache Objekte erkennen. Die Positionen passen nicht für alle mit den Monden v. Uranus überein, so wie sie in Stellarium verzeichnet sind. Der Punkt außerhalb des Gesichtsfeldes könnte ebenfalls ein Mond sein; er war zu sehen, wenn ich den Planeten im Gesichtsfeld zentriert hatte. Die Monde haben eine Helligkeit von 14.x mag, das geht schon an die Grenze des Möglichen bei meinem Dobson.

Das Auffinden von Uranus gelang gut, da er sich aufgrund seiner Farbe schnell von den Umgebungssternen abhob. Erst mit hohen Vergrößerungen zeigt er eine Fläche. 

Ich habe mich sicher eine Stunde mit Uranus und seiner Umgebung aufgehalten. Höhere Vergrößerungen brachten nichts mehr, die Formen wurden verwaschen.

 

NGC 1528 OC im Perseus

Neben dem Andromedanebel und den Plejaden habe ich mir diesen offenen Haufen genauer angesehen. Die vorgenannten hatte ich immer wieder mal als Kontrollobjekt für die digitalen Teilkreise genutzt, weil die im Azimut nicht einwandfrei liefen - ist aber wieder behoben! 

Der offene Haufen zeigt eine eher dreieckige Struktur. Wobei es insgesamt ein offener Haufen ohne Konzentration und leicht mit unregelmäßiger Struktur ist. Das Dreieck ergibt sich aus ca. 2 Dutzend ähnlich hellen Sternen, die sich vom Hintergrund abheben. Gegenüber der Basislinie des gedachten Dreiecks fallen zwei parallele Sterne auf, an die sich eine Sternkette anschließt, die ca. im rechen Winkel zur Basislinie steht.

Andererseits kann man auch sagen, dass der Haufen geteilt wirkt und es so aussieht, als habe jemand ein paar Sterne weggenommen. Vergleichsfotos im www geben den visuellen Eindruck nicht so wieder, da bei der Fotografie oftmals die Hintergrundsterne zu deutlich hervortreten.

 

Zwischendurch habe ich Winfried über die Schulter geschaut, wie er in seiner Sternwarte Fotometrie an einem veränderlichen Stern betrieben hat. Die Bilder waren zunächst wenig aussagekräftig, aber ich bin sicher, dass die Auswertungsergebnisse (viel aussagefähiger) zu gegebener Zeit präsentiert werden.

 

M 76 PN

„Kleiner Hantelnebel“ beobachtet im 17" der Sternwarte Meckingsen: Er zeigt sich als unscharfe rechteckige Form, die an den Langseiten diffus ausfasert. Ein schöner Nebel, der einer erneuten genaueren Beobachtung bedarf. Es ging auf 23.00 Uhr zu und bei Wind und bei einstelligen Temperaturen hat mich die Konzentration nach rd. 3 Stunden verlassen. Aber der Nebel bleibt ja zuverlässig wo er ist.

 

 

Legende:

Gx = Galaxie

OC = offener Sternhaufen (open cluster)

GC = Kugelsternhaufen (globular cluster)

Gn = Gasnebel

PN = Planetarischer Nebel

 


 

                                                                                                                                                             

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