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Beobachtungsbericht vom 21. und 22.03.2020

 

Beobachter:  Uwe


Beobachtungsort: Feldweg zwischen Wamel und Echtrop

 

Teleskop: 10"-Dobson

 

21.03.2020;  21:05 - 23:20 MEZ

 

 

Deneb kann unter Cepheus zu Beginn der Beobachtung im N über dem Horizont gesehen werden. Ich habe mich somit persönlich überzeugt, dass er zirkumpolar ist J. Die Bedingungen an diesem Ort zeigen auch das Sternbild Wasserschlange, was in stadtnaher Umgebung teils verborgen bleibt. Es kann bis zum Sternbild Becher verfolgt werden, das im Laufe des Abends im Süden neben dem Sternbild Rabe erscheint. Beide sind am SO-Horizont gut erkennbar.

 

C/2019 Y4 ATLAS Komet im Großen Bär

Der Komet ist bei 35x hell und überraschend groß (13'). Es fällt eine mäßig helle, innere Koma auf, die von einer schwachen, in den Hintergrund auslaufenden Koma umgeben ist. Bei 125x wird verwaschen der Kernbereich sichtbar.

Vergrößerungen: 35x, 52x, 96x, 125x, 156x      Filter: keine

 

C/2017 T2 PANSTARRS  Komet in der Cassiopeia

Der Komet ist deutlich schwächer und hat schätzungsweise die Hälfte der Ausdehnung von ATLAS. Es zeigt sich ein konzentrierter Kernbereich der leicht aus der Mitte versetzt ist.

Vergrößerungen: 35x, 52x, 96x      Filter: keine

 

NGC 2683 Gx im Luchs

Eine helle (9.8mag), längliche, auffällige Galaxie in annähender Kantenlage. Neben Komet ATLAS das eindrucksvollste Objekt des Abends. Mit den kleineren Vergrößerungen sind die Außenbereiche indirekt besser zu erkennen. Sehr heller elongierter Kernbereich.

Vergrößerungen: 96x, 125x      Filter: keine

 

NGC 2419  GC im Luchs

Ein kleiner, kompakter, opaker Fleck, der nicht aufgelöst werden kann und zur Mitte etwas heller wird. Bei 156x wirkt er im Zentrum ungleich hell, fleckig. (10.4 mag)

Der Haufen steht in einer Linie mit zwei hellen Feldsternen.

Vergrößerungen: 96x, 125x, 156x      Filter: keine

 

NGC 2444/45  Gx im Luchs

In Kenntnis des Orts hatte ich die Vermutung einer Ahnung. Also eigentlich muss ich hier eine Nicht-Sichtung vermerken. Jenseits von 12 mag ist offenbar eine deutliche, ergänzende Flächenhelligkeit ein entscheidender Faktor für gelingende Beobachtungen.

Vergrößerungen: 52x, 125x      Filter: keine

 

NGC 2537  GX im Luchs

Ein runder, schwacher Fleck ohne Struktur wird sichtbar. Beim Wechsel von direktem zu indirektem Sehen hatte ich den Eindruck, dass der Randbereich, rundlich um das Zentrum, hin und her springt.

Vergrößerungen: 52x, 96x      Filter: keine

 

M40 Doppelstern im Großen Bär

Die Sichtung fehlte noch in meiner Messierliste. Da es sich um einen Doppelstern handelt, gehört M40 eher zu den Kuriositäten im Messierkatalog.

Vergrößerung: 52x    Filter: keine

 

M109 Gx im Großen Bären

Neben dem linken unteren Kastenstern (Gamma UMa) gut aufzufinden. Die Galaxie (9.6mag) erscheint oval, bei 96x heller. Der Kernbereich ist sternartig und leicht aus der Mitte versetzt.

Vergrößerungen: 52x, 96x      Filter: keine

 

M49  Gx in der Jungfrau

Rund mit weitem hellem Kern. Die elliptische Galaxie wirkt wie ein hellerer Komet. Unmittelbar daneben liegt ein auffälliger Feldstern.

Vergrößerungen: 52x, 96x      Filter: keine

 

M61  Gx in der Jungfrau

Im Wesentlichen rundlich, bei längerem Betrachten erscheint der Mittenbereich fleckig, flockig.

Vergrößerungen: 52x, 96x      Filter: keine

 

 

Beobachtungsort:  Meine Terrasse im Soester Süden

 

22.03.2020; 17:30 MEZ

 

Teleskop: 10"-Dobson

 

Venus

Die Venus suche ich um 17:30 Uhr mittels der Angaben von Höhe und Azimut mit dem Dobson auf. Ich muss ein bisschen mit dem Dobson „herumrühren“, finde die Venus dann aber nach kurzer Zeit. Die Fokussierung mit dem 36mm Okular hatte ich an der Skala des OAZ bei einer Nachtbeobachtung abgelesen.

Die Venus ist schön als „Halbvenus“ zu sehen. Ich habe die Tagbeobachtung einfach mal probiert – nur weil es geht J. Im 10x42 Fernglas ist der Planet als hell-gleißender Punkt gut erkennbar.

Vergrößerungen: 35x, 156x      Filter: keine

 

 

Beobachtungsort:  Feldweg zwischen Wamel und Echtrop

 

22.03.2020; 21:30 - 22:30 MEZ

 

Teleskop: 10"-Dobson 1: 5

 

 

C/2019 Y4 ATLAS Komet im Großen Bär

Der Komet erscheint heute weniger ausgedehnt, helle innere Koma, äußere schwächere Koma wirkt weniger ausgedehnt. Helligkeit geschätzt 9,2 mag, ich übe mich an den Kometen aktuell in der Sidgwick-Methode zu Helligkeitsschätzung (= Größe der Koma fokussiert merken und einen helleren und einen dunkleren Stern auf die Größe der Koma defokussieren).

Vergrößerungen: 35x,  52x, 96x      Filter: keine

 

C/2017 T2 PANSTARRS  Komet in der Cassiopeia

Helle Kernkoma, Kern leicht nach Westen versetzt, etwa halb so ausgedehnt wie C/2019 Y4.

Vergrößerungen: 35x,  52x, 96x      Filter: keine

 

IC 443  Gn in den Zwillingen

Der Ort des Nebels ist schnell identifiziert, da er nahe Eta Geminorum steht. Trotz der Filterversuche ist keine Sichtung zu vermelden. Entweder ist der Himmel zu hell oder ein 10"er ist doch noch zu optimistisch eingesetzt.

Vergrößerungen: 35x,  52x      Filter: UHC, {OIII], CLS

 

 

Legende:

Gx = Galaxie

OC = offener Sternhaufen (open cluster)

GC = Kugelsternhaufen (globular cluster)

Gn = Gasnebel

PN = Planetarischer Nebel

                                                                                                                                                                                              

Komet C/2017 T2 aufgenommen am 21.03.2020 an der Sternwarte Meckingsen von Winfried.
Teleskop 17" PlaneWave; Brennweite 2960mm; Kamera Atik 11000; Belichtungszeit 180s
Komet C/2019 Y4 zeigt einen Schweif in der Koma. Aufgenommen am 23.03. 2020 an der Sternwarte Meckingsen von Winfried.
Teleskop 17" PlaneWave; Brennweite 2960mm; Kamera Atik 11000; Belichtungszeit 300s

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