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Beobachtungsbericht vom 01.06.2017


Beobachter: Uwe

"Dunkel war's, der Mond schien helle…"  -  heller Mond stimmt, aber so richtig dunkel  wird es nicht mehr. Somit wird das Teleskop, um Sonnenuntergang herum, auf den Erdtrabanten ausgerichtet. Diese Uhrzeit hat den Vorteil, dass die Hell-Dunkel-Kontraste auf dem Mond ausreichend deutlich sind, aber aufgrund der Himmelshelligkeit bequem ohne Mondfilter beobachtet werden kann. Ich hatte mir vor allem zwei Kandidaten zur genaueren Betrachtung ausgewählt.

Der Krater Stöfler (130km) erschien mir interessant, weil sich hier viele Krater überlagern. Bei 10 Uhr wird der Wall von Stöfler vom Krater Faraday (69km) überlagert. Faradays Kraterwall wiederum ist vom kleineren Krater Stöfler P (33km) überlagert, der seinerseits durch den weiteren Einschlag Faraday C (30km)  zur Hälfte überlagert wird (gelber Pfeil).

Anschließend habe ich durch das Mare Serenitatis geschaut. Die kleinste Struktur, die ich erkennen konnte, war der 2km messende Krater Very. Ich habe die Stelle mit einem roten Pfeil gekennzeichnet, da die Abbildung ihn nicht "hergibt". Der allein liegende Krater im Mare ist Bessel mit 16km Durchmesser. Er liegt auf einem hellen Strahl des Kraters Tycho. Am NÖ-Rand des Mare liegt der Krater Posidonius (101km), der innerhalb des Kraters an seinem Ostrand einen Wall aufweist. Ebenfalls eine lohnende Struktur, trotz - oder wegen - der vollen Sonneneinstrahlung.


Die in Klammern stehenden Kilometerangaben sind die Kraterdurchmesser.


Quellen: Berliner Mondatlas (Bilder), Reiseatlas Mond

 

Teleskop: 254/1250 Dobson, Vergr. 96x, 125x, 156x - kein Filter


                                                                                                                                                                   

                                                

Die im Text erwähnten Krater.

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