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Beobachtungsbericht vom 14.03.2020

 

Beobachter: Uwe


Ort:  zwischen Wamel und Echtrop   51°29'56.2"N    8°10'31.3"E

 

Teleskop: Refraktor 90/600mm

 

Uhrzeit: 20:40 - 22:00 Uhr

 

M65, M66, NGC 3628 Gx im Löwen


Nach einem „inneren Kampf“, ob es lohnt oder nicht, bin ich am Samstag noch ins Feld gefahren und habe die schon mal erwähnte Stelle an der alten Bahntrasse (jetzt Radweg von Soest nach Wamel ausprobiert. Der Himmel erschien mäßig aussichtsreich, also war wieder der kleine Refraktor im Einsatz.

M65 (links in der unten gezeigten Zeichnung) und M66 (rechts) waren sofort und hell zu erkennen. M66 (9mag) ist deutlich heller, wobei M65 (9,5mag) einen Kernbereich erkennen lässt. In Kenntnis, dass die dritte Galaxie vorhanden sein muss, habe ich mich weiter eingeschaut und konnte einen diffusen Bereich wahrnehmen, der visuell nur zeitweise zu halten war. Der Vermerk in der Skizze ließ sich später im Atlas als die korrekte Position bestätigen (NGC 3628, 10mag). Die Zeichnung gibt meines Erachtens den Anblick recht realistisch wieder. NGC 3628 findet sich oberhalb der Mitte zwischen zwei Feldsternen.

Der hellste Stern im Gesichtsfeld ist HD 98388 (7,1mag); der schwächste ist derjenige rechts von M66, TYC 0861-0744-1 (10,6mag). Die anderen Sterne haben Helligkeiten zwischen 9-10,5mag.

 

Vergrößerung:  24x                                  Filter:  keine

 

M93 OC im Großen Hund


Wegen der südl. Deklination (~ - 24°) ist mir dieses Messierobjekt bisher immer entwischt. Vom Garten aus steht er zu horizontnah, aus dieser Südhanglage war er auch noch bei rd. 17° über dem Horizont gut zu finden. Westlich des Gr. Hundes waren die beiden ca. 3mag hellen Sterne Rho und Xi Puppis zu erkennen. Von Xi Pup aus kann M93 leicht mit dem Telradsucher aufgesucht werden. Bereits im Fernglas (10x42) ist er gut erkennbar (6,2mag). Im Refraktor zeigt sich eine keilförmige Struktur aus hellen Haufenmitgliedern, die ab 40x gut aufgelöst werden kann.

Leider musste ich mit der Beobachtung warten, da zwei Spaziergänger mich noch zur einen oder anderen Erklärung animierten. Der Südhorizont war dann in Wolken, klarte aber zu meiner Freude später wieder auf.

 

Vergrößerungen:  24x, 40x, 120x               Filter:  keine

 

M35, Cr 89, NGC 2158 OC  in den Zwillingen und M41 OC im Großen Hund


Alle Haufen hatte ich am 11.03. schon bei Mondlicht auf der Schwäbischen Alb mit meinem Bruder beobachtet. Hier kommen nun ohne Mond auch die schwächeren Mitglieder zur Geltung. Aufgrund seiner Dichte kann heute auch NGC 2158 als schwacher, runder, opaker Fleck neben M35 erkannt werden. Collinder 89 reicht durch das gesamte Gesichtsfeld. Die birnenförmig Formgebung der schwachen Mitglieder von M35 kann ich heute nicht bestätigen.

Vergrößerungen:  24x, 40x                        Filter:  keine

 

M42 Gn im Orion


Ich habe den besagten Nachtwanderern noch versucht den Orionnebel näher zu bringen, was diese aber nicht ausmachen konnten. Aber das getrübte Sehvermögen mag auch dem zarten Duft geistiger Getränke geschuldet sein, der in der Luft lag.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass M42 im 10x42 Fernglas heller erscheint als im Refraktor. Der Unterschied war doch so augenfällig, das er mir erwähnenswert erscheint.

 

Vergrößerung:  24x,                                   Filter:  keine

 

Legende:

Gx = Galaxie

OC = offener Sternhaufen (open cluster)

GC = Kugelsternhaufen (globular cluster)

Gn = Gasnebel

PN = Planetarischer Nebel

 

                                                                                                                                                                           

                                                                                                                               
Zeichnung zu den Galaxien M65, M66, NGC 3628

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