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Beobachtungen am 18.10.2017


Beobachter: Uwe

Zum "Eingewöhnen" und prüfen der richtigen Einstellungen der digitalen Teilkreise wird Galaxie M 31 aufgesucht sowie ihre Begleiter M 32 und M 110. Auch wenn alle drei auf Fotos gleich ins Auge springen, verlangt M 110 ein wenig mehr Aufmerksamkeit, da die Galaxie visuell keinen hellen Kern zeigt. Unter den guten meteorologischen Bedingungen gelingt es, auch die Bereiche der Galaxie M 31 außerhalb des Galaxienkern auszumachen.

 

IC1310 OC

Der vor zwei Tagen besuchte kleine Sternhaufen wird noch mal intensiv in Augenschein genommen. Winfried macht am 17" PlaneWave eine 30 Min. belichtete Aufnahme, um den Charakter des Nebels zu identifizieren.

Im Laufe der visuellen Beobachtung ziehen wir es ein wenig in Zweifel, ob tatsächlich Gas im Sternhaufen steht. Die Umgebung ist ohnehin weiträumig mit Gas angefüllt, das von Dunkelwolken durchzogen ist.

Im 10" Dobson ist der Sternhaufen - wie vorgestern beschrieben - vollkommen unauffällig.

Die im Internet verfügbaren Vergleichsaufnahmen ergänzen sich nicht einwandfrei zur heute erstellten. Das ist ein wenig Detektivarbeit am Himmel, aber ganz unterhaltsam.

 

M 27 Hantel-Nebel

Beschreibungen dazu finden sich in den Berichten vom 14. u. 29.08.17. Ich habe an diesem Paradeobjekt mal ein wenig mit Vergrößerungen und Filtern experimentiert.

Mit seiner Ausdehnung von ca. 8x6 Bogenminuten ist der Nebel riesig und hell. Zum Nordende sah ich eine Aufhellung am Rand. Am NW-Rand steht ein kleiner Stern.

Bei mittleren Vergrößerungen bringt der OIII-Filter mehr Kontrast, bei Vergrößerung jenseits 250x hat im Dobson der UHC-Filter Vorteile und zeigt Details.

Bei 312-fach hatte ich das Objekt "totvergrößert", d.h., zwar größer aber weniger Strukturen. Die weniger hellen Seiten des Nebels treten mit indirektem Sehen gut hervor. Die taillierte Hantelform ist bei 156x deutlich.

 

NGC 1499 Kalifornia-Nebel

Vergeblich gesucht. Trotz geeignetem Filter zeigt sich hier heute nichts. Auch ein Herumschauen in der korrekten Position offenbart keine Aufhellungen. Empfohlen wird eine große Austrittspupille, kleine Vergrößerung und Filter. Winfrieds 40 mm Okular hat eine Austrittspupille von ca. 8mm, d.h., mehr als groß, dennoch zeigt sich nichts. Da wird nur noch ein optimal dunkler Himmel weiter helfen können.

 

Komet C/2017 O1

Stellarium nennt eine Helligkeit von 12mag. Das entspricht auch dem visuellen Eindruck. Die angekündigten Helligkeiten von 8-9 mag erreicht er definitiv nicht. Dort lagen die Kometen vom Frühjahr, Johnson und Tuttle-Giacobini-Kresak, die mit dem Feldstecher bereits zu finden waren.

Selbst mit exakt eingestellten RA und DEC offenbart sich der Komet nicht im Gesichtsfeld. Auch hier hilft wieder das Programm Guide 9 auf dem Laptop, damit die genaue Position festgestellt werden kann. Im Dobson zeigt er sich dann sehr schwach, diffus, strukturlos und ohne erkennbaren Kern als beinahe geisterhafte Minimalaufhellung.

Interessant waren die Ansichten im Gerätevergleich.

 

Satelliten

Um 20.56 MESZ ziehen südlich der Cassiopeia zwei sich dicht folgende Satelliten vorbei. Sie bleiben im gleichen Abstand und können gut einige Minuten erkannt werden. Ich habe bei www.heavens-above.com kurz recherchiert, aber auf die Schnelle nicht herausfinden können, um welche Objekte es sich handelte.                                                                                                                                                                                                                                                                  

Der mit gestricheltem Kreis gekennzeichnete offene Sternhaufen IC 1310 im Schwan.
Aufnahmedaten: 18.10.2017, 18:54UT; Teleskop: PlaneWave 17"; Kamera:Atik 11000; Belichtungszeit: 1800s; Binning: 2x2; Chiptemperatur: -20°C; Filter: Ha; Ort: Sternwarte Meckingsen

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